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das haus träumt von rehen vor seinen augen auf den fluren balkonen im geäst der flure im nahen gebäum in dem sonst nur grausliche tauben hausen rehe geben eine geweihene stille ein dichteres schweigen eine karolische ruhe

im moos im haar im dachziegelpelz gebärt krabbelndes farblose eier windet sich dunkel gepanzert krumme lange wesen rauschen hervor verschwinden luftfarben surrend als schwere ahnungen verträumte düsternisse

es ist nicht alt und schon so langsam in den därmen nervöses gekreuch rumorend bohrend seit jeher das vergeht wie alles zu kalter wüste wird in der es unter sich ist tief unten ist wald

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